Unsere Arbeitsfelder

  • Verbindung mit Jugendgruppen, Cliquen oder Szenen herstellen, nutzen und aufrechterhalten, deren spezifische Lebenslagen kennen lernen und ggf. konkrete Hilfen vermitteln (z.B. Unterstützung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund bei behördlichen Probleme
  • Ansetzen an der spezifischen Situation von Cliquen, Gleichaltrigengruppen und Schulklassen mit dem Ziel, gruppenbezogene Lernprozesse solidarischen Handelns und gegenseitiger Unterstützung auszulösen und zu begleiten
  • Jugendliche ansprechen und sie bei der Beschaffung von anregungsreichen und positiven Erlebnis- und Erfahrungsräumen begleiten (z.B. Gestaltung von Streetballplätzen)
  • Durch niederschwellige Angebote zum Abbau von Schwellenängsten beitragen, um damit einen Ausgleich für die soziale Benachteiligung zu schaffen und die Integration von Jugendlichen, die von Ausgrenzung bedroht sind, zu fördern
  • Schutz und Förderung der verschiedenen Jugendszenen und ihrer jugendkulturellen Ausdrucksformen (z. B. Hip-Hop-Projekte)
  • Im Rahmen der allgemeinen Beratungstätigkeit Jugendliche auf Gefährdungen und Probleme aufmerksam machen (z.B. Methoden zur Schwangerschaftsverhütung). Aber auch strukturelle Lebensbedingungen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen, die die jungen Menschen vorfinden, zu verbessern
  • Den Kontakt unter den einzelnen Jugendgruppen fördern und Platz für Begegnungen, z. B. zwischen Gruppen verschiedener ethnischer Herkunft, schaffen (z. B. Durchführung von Sportturnieren)
  • Förderung der Selbstorganisationskompetenz von Gruppen und Einzelpersonen (z. B. Unterstützung bei der Schaffung von Jugendräumen)
  • Clearingfunktion und Kontaktaufnahme zu Jugendlichen bei Anfragen aus den Stadtteilen wegen störenden und auffälligen Jugendlichen und das Entwickeln von Konfliktlösungsstrategien
  • Gezielte Mädchenprojekte
  • Kooperationsveranstaltungen mit Schulen, anderen Fachbereichen, Freien Trägern, Multiplikatoren, etc.
  • Als Sensor fungieren, um auf jugendkulturelle und politische Entwicklungen, Trends und z. B. drohende Gefahren und Bedarfslagen von Jugendlichen frühzeitig aufmerksam machen zu können (z. B.Berichte für den JHA) und diese auch aufzugreifen.

 

Diese beispielhaften Einzelziele können situationsbedingt verknüpft und jeweils mit unterschiedlicher Gewichtung realisiert werden.